Datentarife für mobiles Internet

Das Surfen im World Wide Web via Surfstick wird für immer mehr Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags. Bisher ist noch der Internetzugang via UMTS weit verbreitet, doch mit dem zunehmenden Ausbau der LTE-Stationen in den Ballungsgebieten bietet sich für viele Notebook- und Tablet-Besitzer eine attraktive Alternative. Denn zum einen ermöglicht der Mobilfunkstandard der vierten Generationen rasante Surfgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit pro Sekunde, zum anderen sind die zwischen 800 MHz und 2600 GHz liegenden LTE-Funkfrequenzen weniger ausgelastet, so dass flüssiges und verzögerungsfreies Surfen garantiert ist. Allerdings haben Highspeed-Datentarife auch ihren Preis.

Datentarife für mobiles InternetWer gern auf mobiles Internet zugreift und daher mit dem Gedanken spielt, das LTE-Netz zu nutzen, findet im Folgenden wissenswerte Hinweise zu diesem Thema. Voraussetzung für die Nutzung des Highspeed-Internets ist dabei natürlich, dass erstens LTE-Sendestationen am Wohnort vorhanden sind, zweitens dass man selbst ein LTE-fähiges Endgerät, also Surfstick, Laptop oder Tablet, sein Eigen nennt und drittens, dass man einen LTE-Datentarif bucht.

Wo ist LTE verfügbar?

Die Verfügbarkeit des LTE-Netzes am Wohn- und Arbeitsort zu prüfen, ist also der erste Schritt. Denn nur so weiß man, ob man das LTE-Highspeed-Internet überhaupt nutzen kann, und welche LTE-Datentarife welches Anbieters für einen in Frage kommen. Allgemein kann hierzu festgestellt werden, dass sowohl die Telekom, als auch Vodafone ihre LTE-Netze in den ländlichen Gebieten den Ausbaustand erreicht haben, der von der Bundesnetzagentur gefordert wurde. Zudem gaben beide Netzbetreiber Ende 2013 an, dass für 180 bis 200 Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern die Versorgung mit der neusten LTE-Mobilfunktechnologie sichergestellt ist.

Die Netzbetreiber

Neben der Telekom und Vodafone verfügen auch O2 Telefonica und E-Plus über ein eigenes LTE-Netz, jedoch ist deren Ausbaustand bei weitem nicht soweit voran geschritten wie bei den beiden Branchenriesen. E-Plus beispielsweise ist bisher nur in einigen Städten wie Berlin, Leipzig, Nürnberg und Essen mit eigenen LTE-Sendestationen vertreten. Das LTE-Netz von O2 deckt laut der letzten Meldung hierzu (Stand: Juni 2013) folgende Städte ab: Berlin, Düsseldorf, Dresden, Duisburg, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Nürnberg. Dennoch lohnt es sich bei allen vier Anbietern auf deren Webseiten die Verfügbarkeit von LTE am eigenen Wohn- und Arbeitsort abzufragen. Denn die Netzbetreiber treiben den Ausbau ihrer LTE- Basisstationen zügig voran, so dass für den Verbraucher immer mehr LTE-Datentarife zur Auswahl stehen. Hier steht ein LTE-Preisvergleich zur Verfügung.

Die Telekom bietet Tablet- und Notbook-Besitzern für das mobile Surfen mit LTE-Geschwindigkeit die Tarifpakete Mobile Data eco S, M, L und XL an. Mit dem Datentarif Mobile Data eco S steht den Nutzern ein Datenvolumen von 1 GB zur Verfügung, die Surfgeschwindigkeit im Download wird mit bis zu 7,2 MBit/s und im Upload mit 1,4 MBit/s angegeben. Mit dem Mobile Data eco M stehen 3 GB Datenvolumen sowie bis zu 21,6 MBit/s im Download und 5,7 MBit/s im Upload zur Verfügung, im Tarif Mobile Data eco L gibt es 10 GB Highspeed-Volumen sowie bis zu 150 MBit/s im Download und 10 MBit/s im Upload und im Tarif Mobile Data eco XL haben Nutzer ein 30 GB großes Highspeed-Volumen und erreichen dank LTE Plus sogar Surfgeschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s im Download bzw. 10 MBit/s im Upload. Die Kosten belaufen sich bei diesen Tarifen zwischen 30 und 70 Euro, wobei mit Rabatt- und Online-Aktionen die Mobile Data eco auch günstiger zu haben sind.

Bei Vodafone gelangen interessierte Surfstick-Nutzer mit den MobileInternet Flat Datentarifen ins LTE-Netz. Sie sind gestaffelt in MobileInternet Flat 7,2 light mit einem Datenvolumen von 1,5 GB, MobileInternet Flat 21,6 mit 4,5 GB, MobileInternet Flat 42,2 mit 9 GB und MobileInternet Flat 50,0 mit 15 GB. Zu beachten ist, dass die Datenvolumen nur in den ersten 12 Monaten bereitgestellt werden, danach verringert sich das Datenvolumen. Die Ziffern im Tarifnamen geben außerdem die jeweilige maximal zur Verfügung stehende Bandbreite an. Kosten sollen die Vodafone MobileInternet Flat Tarife zwischen rund 20 und 50 Euro pro Monat. Weitere Details sowie LTE-Surfstick-Tarife finden Interessierte auf http://www.internetsurfstick.com.

Anschließend noch ein Hinweis

Die LTE-Netzanbieter versprechen zwar Surfgeschwindigkeiten von 100 Mbit pro Sekunde oder mehr, doch stellen diese Zahlen stets Maximalwerte dar. Im realen Alltag surft durchschnittlich nur jeder 5. Nutzer mit dieser Geschwindigkeit, alle anderen müssen sich mit ca. 50 Prozent der Maximalgeschwindigkeit zufrieden geben, wie die Bundesnetzagentur bei einer Untersuchung herausfand. Gegenüber dem häufig ausgelasteten UMTS-Netz, das Surfgeschwindigkeiten von maximal 7,2 Mbit pro Sekunde verspricht, stellen die durchschnittlich erzielten Geschwindigkeiten im LTE-Netz dennoch eine Verbesserung dar.

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